Presse


"hin und her" für Ensemble

Konzert am 30.09.2019 in Mounsonturm, Frankfurt

Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie

 

"Unterschiedliche Bilder, unterschiedliche Komponisten und Poetry-Slam - ja, wie klingt Bauhaus denn jetzt eigentlich?

Sehr heterogen, sehr kontrastreich und sehr spannend. Das Konzert stand ja unter dem Motto "Under Construction", also "wir geben hier im Jahr 2019 Denkanstöße mit dem Konzert, liefern aber keine definitive Lösung". Trotzdem haben mich einige Texte und Musiken mehr angesprochen als andere. Sehr wiedergefunden in meiner eigenen Wahrnehmung habe ich mich in Text und Musik zu Feiningers Bild "Dorfteich von Gelmeroda" (siehe oben). Das Bild zeigt das thüringische Dorf Gelmeroda mit kubistisch-geometrischen Formen - das Ganze in einem Teich gespiegelt. Dazu hat die Poetry Slammerin Franziska Holzheimer ihren Text vorgetragen, der sehr gefühlvoll, nachdenklich, in verschiedenen Perspektiven diesen Teich, dieses Dorf, auch das Betrachten selbst beschreibt. Danach kam die Musik von Carlos Cárdenas mit dem Titel "hin und her". Da wurde zuerst wie in einer barocken Fuge ein Thema von Instrument zu Instrument weitergegeben, bis sich das Ganze schließlich - wie verschwommen gespiegelt in einem Teich - auch in der Musik unkonturierter wurde. Da fand ich Text und Komposition zum Gemälde am stimmigsten."

Bunsmann, Meinolf. Audio-Podcast. hr2. 01.10.2019

https://www.hr2.de/podcasts/die-junge-deutsche-philharmonie-fragt-wie-klingt-bauhaus-musik---kontrastreich-und-spannend,audio-27508.html


"hin und her" für Ensemble

Konzert am 29.09.2019 in Centrak Station, Darmstadt

Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie

 

"Beim Blick auf Lyonel Feiningers „Dorfteich von Gelmeroda“ sinnierte Franziska Holzheimer in ihrem sehr plastischen und farbenreichen Vortrag über zwei Menschen am Ufer des Gewässers aus ironischer Distanz. Passend dazu erhoben sich in Carlos Cárdenas Stück „hin und her“ lyrische, spätromantisch anmutende Motive, die sich dann ironisch gebrochen aufspalteten und lautmalerisch aus den Fugen gerieten."

Weber, Christiana. 2019. Aus dem Bild wird Klang. Main-Spitze. 01.10.2019, Musik.

 


"Gaspar" für Flöte, Horn und Klavier

Konzert am 12.03.2019 in Kurtheater Bad-Homburg

Juval Musikensemble


"Die Jugendkapelle der Stadtmusik Endingen fügte sich harmonisch ins Programm ein und präsentierte sich mit Selbstbewusstsein und Können. "Bolombolo" habe seinen Namen von einem kleinen Dorf in Kolumbien, leitete Carlos Alber Cardénas Gonzales in das Werk ein. Wie der Dichter Léon de Greiff das Dorf als sehr lebendig und sehr bunt an einem Sonntag auf dem Marktplatz schilderte, diente dem Komponisten als Inspiration. "Ich wollte durch die Musik dieses Dorf beschreiben", so Cardénas".

Christiane Franz

Veröffentlicht in  der Badischen Zeitung

Mi, 29. Nov. 2017

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"Schwehr stellte den Kontakt zu seinem kolumbianischen Schüler Carlos Cárdenas her. Cárdenas war sofort einverstanden, sich der für ihn neuen Aufgabe zu widmen. Cárdenas ist ein junger, höchst talentierter Musiker, der vor kurzem den Doppel-Master in Filmmusik und in Komposition ablegte und bereits Werke für Solo-Instrumente, Kammermusik, Orchester sowie in Zusammenarbeit mit den Fernsehsendern ZDF und Arte Filmmusiken schrieb. Auch das Musikkorps der Bundeswehr wird im November eine Auftragskomposition von Cárdenas unter dem Titel "Bilder aus dem Schwarzwald" uraufführen".

Christiane Franz

Veröffentlicht in  der Badischen Zeitung

Fr, 03. Nov. 2017

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Talentiert, vielseitig und offen

Porträt über Carlos Cárdenas

von Martina Faller

in:blasmusik, Volkslieder in der Blasmusik, Nr. 10 Oktober 2017, ISSN 0344-82231, S.18 - 20.

 

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Porträt über Carlos Cárdenas, von Mar
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"Starke Kontrastierung und Disparatheit ist auch ein Prinzip von Carlos Alberto Cárdenas Gonzalez’ "un y una" für Violine, Schlagzeug und Kontrabass. Dem kolumbianischen Kompositionsschüler von Cornelius Schwehr ist mit dem dreisätzigen Konzert eine herausragende Studie in Sachen orchestraler und solistischer Klangspektren gelungen: Klangsinnlich, rhythmisch überaus pointiert führt er in unterschiedlichen Techniken die drei heterogenen Instrumente originell zusammen – und dabei auch immer ganz pragmatisch, ohne avantgardistische Allüren; dafür mit ausgeprägten Fragestellungen an die Möglichkeiten linearen Komponierens heute. Und Yurie Tamura, Yuyoung Jin und David Desimpelaere beherrschen nicht nur ihre Instrumente, sie kosten den musikantischen Zug des Finalsatzes voll aus. Darin erweist der Komponist seinem Volk eine leidenschaftliche Hommage, mit einer Golpe-ähnlichen, also sehr perkussiven folkloristischen Musik, die sich wie aus Bruchstücken heraus erst allmählich formt und – zu Recht – am Ende Begeisterungsstürme auslöst."

Alexander Dick

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung

Mo, 15. Mai 2017

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