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Kritik an der Uraufführung von "Gaspar" für Flöte, Horn und Klavier am 13.05.2018 in Bad-Homburg.

 

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"Die Jugendkapelle der Stadtmusik Endingen fügte sich harmonisch ins Programm ein und präsentierte sich mit Selbstbewusstsein und Können. "Bolombolo" habe seinen Namen von einem kleinen Dorf in Kolumbien, leitete Carlos Alber Cardénas Gonzales in das Werk ein. Wie der Dichter Léon de Greiff das Dorf als sehr lebendig und sehr bunt an einem Sonntag auf dem Marktplatz schilderte, diente dem Komponisten als Inspiration. "Ich wollte durch die Musik dieses Dorf beschreiben", so Cardénas".

Christiane Franz

Veröffentlicht in  der Badischen Zeitung

Mi, 29. Nov. 2017

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"Schwehr stellte den Kontakt zu seinem kolumbianischen Schüler Carlos Cárdenas her. Cárdenas war sofort einverstanden, sich der für ihn neuen Aufgabe zu widmen. Cárdenas ist ein junger, höchst talentierter Musiker, der vor kurzem den Doppel-Master in Filmmusik und in Komposition ablegte und bereits Werke für Solo-Instrumente, Kammermusik, Orchester sowie in Zusammenarbeit mit den Fernsehsendern ZDF und Arte Filmmusiken schrieb. Auch das Musikkorps der Bundeswehr wird im November eine Auftragskomposition von Cárdenas unter dem Titel "Bilder aus dem Schwarzwald" uraufführen".

Christiane Franz

Veröffentlicht in  der Badischen Zeitung

Fr, 03. Nov. 2017

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Talentiert, vielseitig und offen

Porträt über Carlos Cárdenas

von Martina Faller

in:blasmusik, Volkslieder in der Blasmusik, Nr. 10 Oktober 2017, ISSN 0344-82231, S.18 - 20.

 

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Porträt über Carlos Cárdenas, von Mar
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"Starke Kontrastierung und Disparatheit ist auch ein Prinzip von Carlos Alberto Cárdenas Gonzalez’ "un y una" für Violine, Schlagzeug und Kontrabass. Dem kolumbianischen Kompositionsschüler von Cornelius Schwehr ist mit dem dreisätzigen Konzert eine herausragende Studie in Sachen orchestraler und solistischer Klangspektren gelungen: Klangsinnlich, rhythmisch überaus pointiert führt er in unterschiedlichen Techniken die drei heterogenen Instrumente originell zusammen – und dabei auch immer ganz pragmatisch, ohne avantgardistische Allüren; dafür mit ausgeprägten Fragestellungen an die Möglichkeiten linearen Komponierens heute. Und Yurie Tamura, Yuyoung Jin und David Desimpelaere beherrschen nicht nur ihre Instrumente, sie kosten den musikantischen Zug des Finalsatzes voll aus. Darin erweist der Komponist seinem Volk eine leidenschaftliche Hommage, mit einer Golpe-ähnlichen, also sehr perkussiven folkloristischen Musik, die sich wie aus Bruchstücken heraus erst allmählich formt und – zu Recht – am Ende Begeisterungsstürme auslöst."

Alexander Dick

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung

Mo, 15. Mai 2017

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